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Ich bin groß, ich bin klein. Ich bin laut, ich bin leise. Ich bin Suchende, Findende, Vermittlerin und Staunende, ich bin alles und nichts...  In dieser Form im Koordinatensystems des Lebens nennt man mich Kathrin.

Ich teile mit euch meine Gedanken, meine Gefühle und meine Erfahrungen 'deep down the rabbit hole', tief und tiefer in den Mariannengraben meiner Seele. 

In diesem blog geht es um Themen alltäglicher, philosophischer, spiritueller und theologischer Natur, um Körperbewusstsein, Weiblichkeit, Ernährung, Liebe, Beziehung, Elternschaft u.v.m.

Eins wird alle Themen einen- der Blick in die Tiefe des menschlichen Daseins hier auf Erden.  Tiefseelentaucher dieser Welt- dies ist für euch!

Bitte kommentiert, diskutiert, nehmt teil und lasst uns gemeinsam tiefer eintauchen in die Mysterien dieser Zeit und dieses Raums.

Amen!

Alter: 33
 



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Blog

Ich habe einen Traum...

Vor ein paar Tagen sprach ich mit Sarah über das Phänomen der 1001 Ideen, die sie, ich, ihr Mann und viele andere Menschen immer wieder haben, die aber keiner von uns umsetzt.

Geht es euch auch so?  Ihr sitzt da und malt euch aus, Yogalehrerin zu werden, jeden Tag laufen zu gehen, ein erfolgreiches Onlinebusiness zu starten. Und dann ist euer Tee leer, ihr erwacht aus euren Tagträumereien und in den letzten 5 Jahren ist nichts davon Realität geworden?

Was hat es damit auf sich? 

Die Träumereien machen mir unglaublich viel Spaß, sie erheitern den Tag, verhindern Langeweile, sind, so unsere Erkenntnis, aber eigentlich meistens nur eine Art Beschäftigungsmaßnahme für unseren Verstand. Früher habe ich z.B., wenn ich nicht einschlafen konnte, Häuser designed in meinem Kopf. Ich habe sie über Jahre  immer wieder verändert, meinen neuen Erkenntnissen und Wünschen angepasst und ich kann sie heute noch geistig betreten.

Bis vor kurzem dachte ich aber, ich sollte daran arbeiten diese Träumerein aufzugeben- Zeitverschwendung, Phantastereien, tragen raus aus dem Jetzt. Und Zeit im Jetzt ist einfach himmlisch. Aber ich liebe es auch vor mich hin zu träumen. Und so haben sich diese Träumereien immer wieder einen Weg gesucht. Was also nun? 

Sind das alles wirklich nur Beschäftigungsmaßnahmen oder liegt hinter diesen Träumereien auch oft eine Vision für ein Leben, wie wir es uns jetzt vorstellen. Gedanken sind der Anfang von Schöpfung, aus ihnen werden Worte, daraus Handlungen.

Mich hat Architektur, Innenarchitekur, Design, Fengshui, Ordnung im Wohnraum, immer schon interessiert. Heute findet dieses Interesse Ausdruck in der Recherche über alternative Wohnideen- tiny houses, Kuppelhäuser, Kugelhäuser, earthships, Interesse an Minimalismus, der KonMari-Methode, usw. 

Was davon habe ich aber manifestiert? Seit etwa 20 Jahren lebe ich in diesem Lebensbereich in einem ständigen Prozess, teils getrieben von neuen Erkenntnissen, neuen Ideen, aber ohne eine große Vision.  Momentan habe ich nur noch Vollholzmöbel in meiner Wohnung, weil ich das Wohnklima mit Holz am angenehmsten finde, bin aber skeptisch bzgl. des ökologischen Aspekts. Es könnte also sein, dass dieser Zweifel irgendwann den Ausschlag dafür gibt, das Wohnraumkonzept z.B. wieder ohne Vollholz zu gestalten. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren meine Fühler ausgestreckt in Richtung alternativer Wohnkonzepte. Richtig am Ball geblieben bin ich dabei aber nicht, ich fühle mich in meiner Wohnung 'ja doch ganz wohl'.

Die Prozesse liefen im Rückblick sehr unbewusst ab und mit vielen Umwegen und Abzweigungen. Meine Vision ist allerdings klar- eine Gemeinschaft von Menschen, die in frei stehenden,, ökologisch eingebundenen Häusern auf einem grünen Gelände in der Natur leben mit und in natürlichen Wohnmaterialien- einfach, aber komfortabel.

Diese Vision verliere ich im Alltag oft wieder aus dem Blick. Warum? Weil viele kleine, aufeinanderfolgende Schritte dafür nötig sind, um sie umzusetzen. Dafür braucht es Fokus und einen langen Atem, sozusagen Langläuferqualitäten.

Bisher fiel mir das bewusste Manifestieren von großen Visionen schwer. Ich verlor oft den Fokus, fühlte mich ein bisschen wie ein Eichhörnchen, das Nüsse sammelt, aber vergessen hatte, wo der große Sammelort dafür ist und ständig neue kleine Haufen ansammelte, so, als hätte ich das Steuer meines Herzensweges nicht in der Hand.

Erkennen wir Träumereien als Beginn von Schöpfung an, könnten wir, statt weiterhin unbewusst vor uns hin zu träumen, unsere Imagination bewusst nutzen, um zu visualisieren und bildhaft zu manifestieren in täglicher Meditation- um ein|e bewusste|r Schöpfer|in unseres Lebens zu werden.

Meine Idee ist nun eine tägliche, bewusste Visionsmeditation für mein Traumleben, wie ich es mir jetzt gerade wünsche, um das freie, geistige Kreieren aus dem Herzen heraus zu üben und daraus meine Handlungen für den kommenden Tag zu generieren.

Mir dadurch gleichzeitig bewusst etwas zu gönnen, was mir immer schon große Freude machte, tut so gut! Und gleichzeitig nehme ich damit hoffentlich mehr den Langzeitherzenskurs in den Blick, ohne das Jetzt oft verlassen zu müssen.

Wie geht es euch damit? Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Kommentiert gerne, gebt mir Tipps und berichtet von euren Erfahrungen.

 

 

13.10.16 12:10


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Folge deinem Herzen! Aber wie?! 5 Dinge, die dir dabei helfen können.

Viele Wege führen zum Herzen...

Hier 5 Optionen, die sich in meinem Leben bewähren.

1. Aufmerksamkeit Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das wird stärker. Wenn du also lernen möchtest, wie man seinem Herzen folgt, gehe immer wieder in dich und fühle körperlich zu deinem Herzchakra, gehe in Kontakt damit- in Gedanken, in einem Gebet, in der Meditation. Bitte dein Herz um klare, unmissverständliche Kommunikation. Übe das im Alltag, wenn du auf den Bus wartest, auf Klo, beim Zähneputzen, vorm Einschlafen...

2. Präsenz Wenn du in schwierige Situationen kommst, wenn Konflikte entstehen, atme tief in dich hinein bevor du irgendwas unternimmst und bleibe präsent in dir. Lenke dich nicht von den negativen Gefühlen ab, sondern bleibe achtsam bei ihnen, wie ein liebevoller Vater oder Mutter bei seinem Kind bleibt, wenn es in Unfrieden ist. In diesem Moment bist du in deinem Herzen präsent. Denn Liebe ist der Blick durch das Herz. Auch das ist Übungssache und braucht Zeit. Am besten übst du das in kleinen Situationen, wenn du dich über die Schlange an der Kasse ärgerst z.B.

3. Impulse Höre auf Eingebungen, auf Impulse und folge ihnen.  Bleibe morgens z.B. 5 min länger im Bett liegen, wenn dein Bauch es dir sagt, gehe einen anderen Weg zur Arbeit, sage eine Verabredung ab, wenn es sich danach anfühlt, gehe aber auch aus dir raus, wenn der Impuls es dir sagt, trau dich was. Sprich z.B. jemanden auf der Straße an, der dir auffällt, zu dem es dich hinzieht.

4. Pause Bevor du handelst, atme einmal ein und aus. Ja, folge deinen Impulsen, aber nicht blind, sondern bewusst. Werde dir deiner Konditionierungen bewusst, deiner unbewussten Mechanismen. Bring Bewusstsein in deine Handlungen. Achte darauf, wie sich all das für dich anfühlt, welche Gedanken deinen Handlungen vorausgehen.

5. Angst Und schließlich, wenn du nicht genau weißt, ob du gerade deinem Herzen folgst, der bedingungslosen Liebe, dann nutze das Ausschlussprinzip und überprüfe, ob du gerade aus Angst heraus handelst. Gibst du die hässliche Vase, die du zum Geburtstag bekommen hast deshalb nicht weg, weil du die Reaktion des Menschen fürchtest, der sie dir geschenkt hat? Traust du dich nicht, Zeit für dich allein zu nehmen deinem Partner gegenüber, aus Angst ihn zu verletzen oder womöglich zu verlieren?

Liebe ist immer da in jedem von uns, der eigene Herzensweg liegt in jedem von uns, in jeder Sekunde. Er ist nichts, was sich in der Zukunft, irgendwann, wenn du erleuchtet bist, abspielt. Er ist immer JETZT. Es gilt, die Schutzschichten, die wir aus guten Gründen einmal um unser Herz gelegt haben, wieder zu entfernen, Schritt für Schritt.

Gib dir Zeit und sei stolz auf deine Verletzlichkeit, deine Berührbarkeit, die sich durch diesen Prozess nach und nach wieder zeigen darf.

 

 

 

 

8.10.16 16:48





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